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04.07.2018

Ausgezeichnet: Herzzentrum Brandenburg ist überregionales Zentrum für Herzschwäche

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung zertifiziert Kardiologische Abteilung als erstes „Überregionales Heart Failure Unit-Zentrum“ in Brandenburg und als zweites in der Metropolregion.
Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg - Nachrichten - Herzzentrum Brandenburg ausgezeichnet als überregionales Zentrum für Herzschwäche -  Prof. Dr. med. Christian Butter und Schwester Susanne Krogmann

Stolz auf die Zertifizierung als überregionales Zentrum für Herzschwäche: Prof. Dr. med. Christian Butter, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, und Schwester Susanne Krogmann, die zurzeit eine Qualifizierung als „Heart Failure Nurse“ durchläuft.

Menschen mit Herzschwäche brauchen für ihre optimale Versorgung ein ganzes Netzwerk an Medizinern und Pflegekräften. Für seine intensiv mit niedergelassenen Kardiologen, Hausärzten, Ambulanzen und Reha-Zentren vernetzte Herzinsuffizienzeinheit ist das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg als „Überregionales Heart Failure Unit-Zentrum“ ausgezeichnet worden.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) verlieh der Kardiologischen Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Univ.-Prof. Dr. med. Christian Butter das Zertifikat als erstes Krankenhaus in Brandenburg und als zweites in der Region Berlin/Brandenburg.

„Nach einer stationären Behandlung für Herzschwäche ist die Übergabe in die Weiterbehandlung beim niedergelassenen Kardiologen oder Hausarzt in Deutschland oft noch nicht ausreichend gut koordiniert. Ziel des Zertifikats ist es, dafür zu sorgen, dass die Kliniken viele Schnittstellen für die bestmögliche Betreuung der Patienten etablieren. Das ist uns gelungen“, erläutert Prof. Dr. Butter. „Wir verstehen uns als überregionales Behandlungsteam. Wenn beispielsweise Patienten bei uns eine exakt eingestellte Medikation erhalten, stimmen wir uns mit den weiterbehandelnden Kolleginnen und Kollegen ab, um sicher zu stellen, dass die Medikamente richtig dosiert weiter verordnet werden.“

Forschung, Telemedizin und psychologische Betreuung


Herzschwäche kann viele verschiedene Ursachen haben und muss entsprechend unterschiedlich behandelt werden. Sie ist in den meisten Fällen eine fortschreitende Erkrankung des Herzmuskels. Die moderne Herzmedizin kann den Verlauf jedoch verzögern und die Begleiterscheinungen lindern. Dafür müssen sich auf Herzinsuffizienz spezialisierte Kardiologen, Herzchirurgen und Pflege eng miteinander abstimmen. „Die Zusammenarbeit als Team ist bei Herzinsuffizienz besonders wichtig“, hebt Prof. Dr. Butter hervor.

Das Herzzentrum Brandenburg bietet neben der stationären Behandlung auch eine Herzinsuffizienz-Ambulanz und die telemedizinische Überwachung seiner Patienten zu Hause. Das Hochschulklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane entwickelt neue Therapien und führt Studien zur medikamentösen Behandlung und zum Einsatz von Geräten durch. „Wir haben alle auf dem Markt verfügbaren Geräte bei uns“, sagt Chefarzt Butter. „Aber leider kann auch der Zeitpunkt kommen, ab dem die Medizin nichts mehr tun kann. Gerade in dieser letzten Lebensphase unterstützen wir unsere Patienten und ihre Angehörigen mit psychologischer und seelsorgerlicher Begleitung. Auch das war für die Vergabe des Zertifikats ein wichtiges Kriterium“, betont der Kardiologe.

Es gibt unterschiedliche Stufen in der Zertifizierung als Heart Failure Netzwerk. Die Auszeichnung als überregionales Zentrum für Herzschwäche entspricht der höchsten Versorgungsstufe.

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