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22.04.2020

Kon'nichiwa! Bernau im japanischen Frühstücksfernsehen

Dank Assistenzärztin Maki Okamoto ist das Herzzentrum Brandenburg Teil eines Berichts im japanischen Frühstücksfernsehen, in dem sie über die Vorkehrungsmaßnahmen in deutschen Krankenhäusern spricht.

Maki Okamoto, Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kardiologie in Bernau

Glaswand als Schutz der Mitarbeitenden an der Rezeption

Pflegehelfer Oliver Kenn misst die Körpertemperatur am Eingang.

Corona-Teststelle vor dem Klinikum

Die Wartebereiche sind leer.

Das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat es bis nach Japan geschafft: Dank Maki Okamoto, seit Juli 2019 als Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kardiologie in Bernau tätig, ist das Klinikum Teil eines Berichts im japanischen Frühstücksfernsehen. Die junge Ärztin hatte sich Mitte März in einem Blog zur aktuellen Lage über das Corona-Virus in Deutschland geäußert und mahnte ihre Landsmänner und -frauen, sich weiterhin Zuhause aufzuhalten und keine Angst vor dem Lockdown zu haben.

"Japan befand sich zu dieser Zeit an einem Wendepunkt, das Virus ist dort ja viel früher ausgebrochen", sagt sie. Bis Mitte März gab es ca. 1.600 Infizierte, inzwischen sind es 6.000 bis 7.000 und 160 Verstorbene. Das Problem: wenige Tests und im Vergleich weniger gut vorbereitete Krankenhäuser. Insgesamt stehen dem Land 6.500 intensivmedizinische Betten zur Verfügung – für sämtliche Belange der Intensivmedizin. "Die Dunkelziffer der Erkrankten in Japan fällt womöglich viel höher aus. Hinzu kommt, dass nur manche Krankenhäuser die Erkrankten behandeln können. Oft müssen die Notärzte mehrere Krankenhäuser anrufen, bevor ein Corona-Patient eingeliefert werden kann", so Maki Okamoto.

Homeoffice und Homeschooling sind zwar eine Möglichkeit, jedoch nicht so verbreitet, wie in Deutschland, weshalb viele Menschen doch noch ins Büro gehen und die Ansteckung so weiter vorantreiben. "Die Menschen haben schlichtweg Angst und fragen sich, wie Deutschland es schafft, die Sterberate gering zu halten und wie unsere Krankenhäuser das schaffen. Über diese Dinge sollte ich im Fernsehen aufklären." Die Aufnahmen zeigen leere Wartebereiche, Schutzwände an der Rezeption, Temperaturmessen am Eingang – wichtige Mittel im Kampf gegen das Virus.

Inzwischen hat auch ein japanisches Ärzteblatt darüber berichtet. Maki Okamotos Blogbeitrag haben aktuell ca. 20.000 Menschen gelesen, sie erhält viel positive Resonanz auf den Beitrag im japanischen Frühstücksfernsehen. "Die Bilder vom Immanuel Klinikum Bernau kennen inzwischen sehr viele Menschen in Japan", erzählt sie. Wir sind sehr dankbar und stolz, dass unsere Kollegin in weit entfernten Ländern Aufklärung betreibt und unser Klinikum dabei als positives Beispiel dient.

Weitere Informationen zum Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg

 
 
 
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