Gefäßchirurgie

Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck oder Diabetes begünstigen den Verschleiß und die Verkalkung der Arterien im Körper. Durch gefäßchirurgische Eingriffe lassen sich schwerwiegende Komplikationen dieser Gefäßleiden wie Durchblutungsstörungen im Gehirn oder in den Extremitäten häufig vermeiden.

Was ist Gefäßchirurgie?

Chirurgische Eingriffe an den Blutgefäßen dienen in vielen Fällen der Behandlung von Engstellen in den Arterien des Körpers – etwa durch das Ausschälen von Kalkablagerungen oder das Anlegen von Umgehungsgefäßen (Bypässen).
Ein Spezialfall einer gefäßchirurgischen Intervention ist die Therapie eines sogenannten Aorten-Aneurysmas, bei dem die Körperhauptschlagader ausgeweitet ist und zu platzen droht und daher teilweise durch eine Gefäßprothese ersetzt werden muss.

Wann hilft Gefäßchirurgie?

Zu den Krankheitsbildern, die häufig gefäßchirurgisch behandelt werden müssen, gehören folgende Leiden:

Wie hilft Gefäßchirurgie?

Ein großer Teil der Gefäßerkrankungen geht auf Verschleiß und Verkalkung der Arterienwände im Körper zurück (Arteriosklerose). Begünstigt wird dieser Prozess durch Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen. Typisches Merkmal der Arteriosklerose sind Gefäßverengungen (Stenosen), die im Laufe des Lebens prinzipiell überall im Körper entstehen können, sich aber bevorzugt an ganz bestimmten Stellen bemerkbar machen.

So führen etwa Stenosen der Herzkranzgefäße zur Koronaren Herzkrankheit  und erfordern nicht selten eine Bypass-Operation. Häufig finden sich Engstellen zudem in den Halsschlagadern, den Nierenarterien oder den Bein- und Beckengefäßen. Auch Aussackungen der Körperhauptschlagader (Aorten-Aneurysmen) werden durch arteriosklerotische Verschleißprozesse sowie Bluthochdruck begünstigt.

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